Für optimale Verstärkung hat sich Bewehrungsstahl bewährt

Um Stahlbetonbauteile zu verstärken, wird heute vorwiegend auf den sogenannten Bewehrungsstahl zurückgegriffen. Auch bekannt als Betonstahl kann er vielseitig eingesetzt werden. Der Bewehrungsstahl wird in die Schalung zunächst eingebaut. Anschließend wird er noch einmal mit Beton vergossen. Bewehrungsstahl findet heute nicht mehr nur in Deutschland Anwendung. Er hat sich ebenso in Österreich etabliert und wird hier als TOR-Stahl verarbeitet. Heute gilt dieser Stahl als feste Größe unter den Baumaterialien in Deutschland. Er wird unter anderem bei der Errichtung von Fundamenten genutzt.

DIN-Normen regeln Eigenschaften von Bewehrungsstahl

Damit Bewehrungsstahl heute sicher verarbeitet werden kann, regeln verschiedene DIN-Normen die grundlegenden Eigenschaften, die von diesem Material eingehalten werden müssen. In Deutschland wird beispielsweise nur auf Bewehrungsstahl zurückgegriffen, bei dem die Fließ- und Steckgrenze bei 500 N/mm² liegt. Durch die Definition der erforderlichen Eigenschaften soll in erster Linie sichergestellt werden, dass ein hoher Standard gegeben ist. Einer der wichtigsten Standards ist die DIN 488. Sie gilt für den Bewehrungsstahl in Deutschland. Es gibt darüber hinaus noch mit der EN 10080 eine Europäische Norm. Um verschiedenen Anwendungsbereichen gewachsen zu sein, steht der Betonstahl auch in verschiedenen Formen und Bauweisen bereit.

Ausführungen vom Bewehrungsstahl im Überblick

In verschiedenen Durchmessern und Längen sind beispielsweise die Betonstabstähle erhältlich. Dieser Stahstahl ist als Material nicht nur in Deutschland bekannt, sondern hat sich ebenso in der Schweiz bewährt. Die hierzulande angebotenen Durchmesser bewegen sich zwischen 6 und 40 mm. Es sind Lieferlängen bis zu 18 Meter erhältlich. Bei den Betonstahlmatten handelt es sich um fertig verschweißte Matten. Der Stabstahl kann entweder kaltverformt oder warmgewalzt sein. Diese Matten sind prinzipiell fertig verschweißt. Auch Bewehrungsdraht wird dem Bewehrungsstahl zugesprochen. Er wird ebenfalls nach DIN 488 hergestellt und kann im Durchmesserbereich von 4 bis 12 mm genutzt werden.